Da Hofa

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Text: Joesi Prokopetz

Schau, do liegt a Leich im Rinnsäu
´s Bluad rinnt in Kanäu!
Herst, des is makaba
do liegt jo a Kadava!
Wer is´n des, kennst du den?
Bei den zaschnidanan Gsicht
kau i des net segn

Da Hofa woas vom Zwanzgahaus
der schaut ma so vadächtig aus!
Da Hofa hod an Aunfoi kriagt
und hot de Leich do massakriat!

Do geht a Raunen durch de Leit
und a jeda hod sei Freid
Da Hofa woas, der Sündenbock
da Hofa, den wos kana mog!
Und da Haufn bewegt si vire,
hin zum Hofa seiner Türe
De schrein, de Leit:
Kumm aussa, Meada, aus is heit!

Geh, moch auf die Tia
heit is aus mit dia
weu fia dei Vabrechn muassd jetzt zoin!
Geh, kumm aussa do!
Mir dran dar d Guagl o
weu du host kane Freind
die da d´Schdaungan hoidn!

Meichlmeada, Leidschinda
de Justiz woa heite gschwinda,
ois wos d glaubst!
Äuso, Hofa, kommen S raus!

Und se pumpern aun de Tia
und se mochn an Krawäu ois wia
und se tretatn s a glott ei
tat de Hausmasterin net sei.
De sogt: Wos is n, meine Hean
dans ma doch den Hausfriedn net störn
denn eines weiß ich ganz gewiss:
dass die Leich da Hofa is!