Nur zum Schein

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Der Sommer legt sich übers Land
wie eine große, warme Hand,
voller Geschenke,
seitdem ich denke.
 
Ob die Zikade, wenn sie singt,
weiß, dass sie mit dem Tode ringt?
Noch blüh´n die Felder,
hoch steh´n die Wälder.
 
Nichts zu riechen
nichts zu schmecken
nichts zu seh´n
kaum glauben
und nicht zu versteh´n
ist dieser Schein
der Dich trügt
der genügt
Dich so sehr zu lähmen.
nur zum Schein
ist jeder gern berührt
von seinen Kindern
wird sich mancher dafür schämen
wenn auch nur zum Schein.
 
Das Meer ist heut noch immer blau,
zwar schaut man nicht mehr so genau,
denn die Idylle
liegt in der Stille.
Der Himmel hat ein Riesenloch
die Sterne strahlen heller noch
sagt Dein Gewissen,
will es nicht wissen.
 
Nichts zu riechen
nichts zu schmecken
nichts zu seh´n
kaum glauben
und nicht zu versteh´n
ist dieser Schein
der Dich trügt
der genügt
Dich so sehr zu lähmen.
nur zum Schein
ist jeder gern berührt
von seinen Kindern
wird sich mancher dafür schämen
wenn auch nur zum Schein.